Wir suchen mal wieder. Nicht Küche, nicht alte Kühe (ok, die gehen immer) und auch nicht die Antwort auf Alles – sondern vielmehr tatkräftige Unterstützung im wilden Service.

Wen suchen wir. Natürlich Dich, quasi die eierlegende Wollmilchsau. Auf der einen Seite bringst Du das handwerkliche Service aber sowas von locker-leicht – und natürlich in monkischem Wilderinnen-Style – ans Tageslicht. Auf der anderen Seite fällt es unseren Gästen nicht mal ansatzweise auf, wie gut und umsichtig Du Dein Handwerk erledigst – und hast somit mehr als genug Zeit über die wilde Philosophie, unseren doch ein wenig verrückten Zugang auf reinste, brutal saisonale, brutal regionale und somit brutal ehrliche alpine Kulinarik an die Frau, den Mann und gern auch die Kinder zu bringen…

Woher kommst Du? Ist uns sowas von völlig egal. Ob vom höchsten Kirchdorf der Alpen (für’s Protokoll, in Österreich wäre es Obergurgel auf 1913 Metern Seehöhe, generell wäre es Juf im Kanton Graubünden auf 2126 Metern Seehöhe) oder aus der ostösterreichischen, norddeutschen oder was wissen wir für einer Tiefebene. Naja, in Deutsch solltest halt nicht auf den Mund gefallen sein, Englisch darf mehr als das yellow from the egg sein und alles andere an fremden Spachen ist ja schon fast Streberei…

Warum suchen wir jetzt Teil- bzw. sogar Vollzeit? Wir werden halt doch schon alt. Seit nunmehr gut 10 Jahren arbeitet die Wilderin ausschließlich mit kulinarischen Feinheiten, die sie direkt bei den Produzenten im Alpenraum besorgt. Wir kennen unsere Viecher, die von A bis Z in der wilden Küche verarbeitet werden. Wir kennen die Gemüsefelder unserer Bauern und wissen ganz genau was gerade Saison hat und was sicherlich nicht. Wir kennen und vor allem schätzen die hohe Kunst des kulinarischen Handwerkes, das für eine brutal regionale, brutal saisonale Küche an den Tag gelegt werden darf. Und dieses Wissen kann man nur immens schwer unter die Menschheit bringen, wenn es nur ein mitwerkelnder Einsatz pro Woche ist – da darf es gerne mehr sein. Und ein neuer, arbeitsintensiver Blödsinn fallt uns immer ein. 

Was solltest Du mitbringen? Die Basics. Haha, der war gut. Also Sneakers, Shirt und Hose zum wohlfühlen und brav laufen. Dann eben das nötige handwerkliche Rüstzeug um volle Teller an und leere Brotkörberl vom Tisch zu bringen, fast ausgetrunkene Gläser in einer Präzision wieder aufzufüllen und dreckige Kerzenständer zu leeren. Und nicht zu vergessen das Wichtigste: Eine Persönlichkeit, die nicht nur die geniale Freude am wilden Service genießen, sondern vielmehr noch unsere Gäste und Freunde auf die tagtägliche kulinarische Hochschaubahn der alpinen Kulinarik in der Wilderin mitnehmen kann. 

Wann gehts los? Ab sofort und des bitte für ein Zeitl. Starten können wir jederezeit, wir sind bereit. Was uns wichtig ist, ist dass Du Dir das Werkeln bei uns für ein bissl mehr als zwei, drei Monate vorstellen kannst. Denn um unseren Hau einigermaßen verstehen zu können, alleine schon die „logische“ Glaslordnung unseres JFS zu kapieren und nachzuvollziehen, kann es ein, zwei Monate dauern. Und dann kommt noch all das Wissen über die grandiose Vielfalt unserer Produzenten, ihre Höfer, ihre Viecher, ihre Felder und ihre Produkte mehr und mehr dazu. 

Und dieses Wissen über die genaue Herkunft all unserer Produkte und die Weitergabe desselben ist es ja, was den wilden Service so richtig auszeichnet. 

Wir freuen uns sakrisch auf Dich, auf ein persönliches Kennenlernen. Am Besten bei einem Gläschen an der Bar oder auch via info@diewilderin.at. Na Oisdann…

die Wilden der Wilderin