Unser Schäfchen, dass ja auch manchmal im Mantel einer Comandante daherkommt, hat uns für diese Jahr ja Al Greens Ohrwurm nicht nur in das Öhrchen gesetzt, sondern auch quasi zeitgleich das Credo, das Wesen des Schaffens mitgegeben. Love and Happiness… something that you can make you do wrong, make you do right… Ein sarkastisches Danke für den Ohrwurm, der auch gern mal in aller Hergottsfrüh zubeißt und so das wohlverdiente Nachnapfn erschwert, ein ehrliches Dankeschön für den idealistischen Wink mit dem Zaunpfahl.

Mach das was Du gerne tust, und mach es gut. Und ja, wir Wilden in der Wilderin dürfen auch mal schnaufen, aber unter dem Strich machen wir ja jeden Tag was wir gerne tun. Nein, wir schreiben uns es jetzt sicher nicht auf die Fahnen, dass wir es gut machen – aber wir probieren es jeden Tag, es zu tun. Mit Love und Happiness am Schaffen, mit Love und Happiness am Tun.

Nicht nur weil wir es Euch schuldig sind, die hier ein Gläschen leeren oder einen Teller abschlecken sondern vielmehr weil wir es unseren Landwirten und Fischern, unseren Viehzüchtern und Käsemachern, unseren Gemüsebauern und Obstpflückern, unseren Kräuterfeen und Weintraubenzerquetschern nicht nur ein bissl schuldig sind, sondern es auch ihnen gleichtun wollen. Auch diese Vielfalt an kräftigen, motivierten und idealistischen Erschaffern unserer Lebensmittel schwingt immer die Liebe zum Tun, die Freude am Schaffen mit – Love and Happiness, ein Vibe der sich durchzieht. Gach auch bei Euch. Bussi, LAH.

 

 

Eine Kuh Namens Wanda
Ich könnte etwas über die historische Entwicklung einer der ursprünglichsten alpinen Rinderrassen schreiben. Etwa, dass sich das autochone Grauvieh einst, als die Völker noch sehr aktiv durch Europa wanderten aus
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Eine Tasse Kaffee auf einer Siebträgermaschine.
Kein Latte, kein Macchiato, kein Irgendwas
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Der Silberschatz vom Alpensee
Egal ob sie Felchen, Maränen, Coregonen, Reinanken oder Renken genannt werden – ich liebe die silbernen Schätze in unseren süßen Alpenseen einfach. Vor allem, weil es im Frühjahr weniger bis
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Passend zum dritten Geburtstag der Wilderin gibt es hier und jetzt einen kleinen Einblick in den – anders ist es leider nicht zu sagen – deftigen Hau der hier schaffenden
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Eine Anleitung zum haptischen Genuss
Der große Herr Knigge ist sich beim Einsatz der zehn Finger am Tisch nicht ganz sicher: Hühnerflügel dürfen per Hand abgenagen werden, bei der Keule entscheidet die Sauce bzw. die
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Der Werner und seine grauen Viecher
Oft wird die Wilderin gefragt, wie Sie denn ihre Viecher auswählt. Natürlich gibt es heute schon eine immense Vielfalt an Güte- und Qualitätssigeln in der heimischen Fleischproduktion – aber unter
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Blubbernde Bläschen
Was gibt‘s schöneres als wenn die kleinen, prickelnden Bläschen sich vom Gaumen in die Nase verirren und dieser unvergleichliche wohlwollende Kick zu verspüren ist. Aufwachen der Sinne, Freudentaumel der Gehirnzellen,
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Zwei Schweindl zum verlieben
Der Burkhard ist schon ein richtiges Schweindl. Seinen Rüssel immer und überall wo drinnen, keine Kost verschmähend und, wie es sich natürlich auch gehört, immer an seiner Siglinde dran. Die
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Die saligen Mädl
Ich persönlich habe es ja nicht so wirklich mit Spiritualität und dergleichen – muss man(n) ja auch nicht unbedingt haben, um über die Runden zu kommen. Wenn aber ein Ort
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Rohes Fleisch
Ich gestehe: In den bis dato schon über zwei (wuhu) Jahren des wilden Schaffens habe ich unseren Gourmands nur selten bzw. seit Monaten nie mehr das Beef Tartar in der
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Ein kleines Korn. Ein großes Kino.
Learning by doing ist ja in der wilden Küche im Speziellen, in der Wilderin generell, ja nix verwerfliches. So auch keine Schande für uns, dass wir bei diesem einem Korn
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